„Point Break“ kehrt zurück – und diesmal als Serie

Point-Break-Serie
Quelle: 20th Century Fox

Mehr als 30 Jahre nach Kathryn Bigelows Kultfilm bekommt „Point Break“ eine neue Bühne: AMC hat die Serie im September 2026 offiziell bestellt. Geplant ist eine achtteilige Fortsetzung, die erneut Surfen, Adrenalin und eine Gruppe von Gesetzesbrechern zusammenbringt.

Es gibt Filme, die man einfach irgendwann gesehen hat. Und dann gibt es Point Break. Der Film von 1991 mit Patrick Swayze als Bodhi und Keanu Reeves als FBI-Agent Johnny Utah hat sich tief ins kollektive Surf-Gedächtnis eingegraben. Große Wellen, noch größere Egos, Banküberfälle und die ewige Frage, wie viel Freiheit man eigentlich gegen ein ganz normales Leben eintauschen möchte.

Was die neue Serie mit dem Original verbindet

Die vielleicht wichtigste Nachricht zuerst: Wir bekommen kein weiteres Remake des Originals. Die neue Serie spielt mehr als drei Jahrzehnte nach den Ereignissen des Films und erzählt eine neue Geschichte.

Im Mittelpunkt steht eine neue Gruppe von Kriminellen, die von den legendären „Ex-Präsidenten“ inspiriert ist. Das FBI versucht, die Gruppe zu infiltrieren – und setzt dafür auf einen mysteriösen ehemaligen Profi-Surfer mit einer problematischen Vergangenheit. Mehr verrät AMC bislang nicht.

Damit bleibt zumindest die DNA des Originals erhalten: Surfen, Kriminalität, Loyalität, Adrenalin – und Menschen, die offenbar grundsätzlich lieber die nächste Welle nehmen, als sich für ein ruhiges Leben zu entscheiden.

Acht Episoden – und noch viele offene Fragen

AMC hat inzwischen acht Episoden für die erste Staffel offiziell bestellt. Produziert wird die Serie von der Alcon Television Group als Lead-Studio gemeinsam mit AMC Studios und STUDIOCANAL. CANAL+ ist ebenfalls als Auftraggeber beteiligt und wird die Serie international in mehr als 50 Ländern auswerten. STUDIOCANAL übernimmt den internationalen Vertrieb außerhalb der USA und Kanada.

Als Co-Showrunner und Executive Producer sind Dave Kalstein und Christopher C. Rogers an Bord. Kalstein war unter anderem an Treadstone und Quantico beteiligt, Rogers arbeitete unter anderem an Halt and Catch Fire und Sugar.

Gedreht werden soll ab 2027 in Australien

Der Dreh soll Anfang 2027 in Australien beginnen. Ein genauer Starttermin steht noch nicht fest. Auch bei der Veröffentlichung hält sich AMC bislang an eine angenehm einfache Ansage: Die Serie soll 2027 starten.

Mehr Details zum Produktionsplan gibt es derzeit nicht. Was angesichts einer noch nicht gedrehten Serie vermutlich auch besser ist, als uns jetzt schon mit Gerüchten über Casts und Spots zu versorgen.

Wer wird in die Rollen schlüpfen?

Eine Besetzung der Hauptrollen wurde bislang nicht offiziell bekannt gegeben. Damit ist auch offen, ob bekannte Figuren aus dem Original in irgendeiner Form zurückkehren werden. Ob wir also noch einmal Johnny Utah begegnen oder ob die Serie komplett auf neue Gesichter setzt, bleibt abzuwarten.

Auch konkrete Surfspots und weitere Details zur neuen Crew sind bisher nicht bekannt.

Gerade das dürfte für Surf-Fans interessant werden. Denn Point Break war nie nur eine Geschichte über FBI-Agenten und Bankräuber. Die Bilder der Küste, die Surfszenen und dieses schwer zu erklärende Gefühl von Freiheit waren mindestens genauso wichtig wie die Handlung. Die große Frage wird deshalb sein, ob die Serie ihren eigenen Charakter entwickelt – oder ständig im Schatten ihres ziemlich großen Vorgängers surft.

Was wir bisher wissen – und was noch offen ist

Viel mehr lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt seriös nicht sagen. Und vielleicht ist genau das der spannendste Teil. Die Serie ist offiziell bestellt. Acht Episoden sind geplant, die Dreharbeiten sollen Anfang 2027 in Australien beginnen und der Start ist ebenfalls für 2027 vorgesehen. Alles Weitere – Besetzung, konkrete Drehorte, Trailer und natürlich die Frage, wie viel Point Break-Feeling tatsächlich auf den Bildschirm kommt – wird sich erst nach und nach zeigen.

Die Voraussetzungen sind jedenfalls da. Eine neue Generation von Surfern und Gesetzesbrechern, die Legende der „Ex-Präsidenten“ im Hintergrund und mehr als 30 Jahre Abstand zum Original bieten genügend Raum für eine eigene Geschichte. Ob daraus eine würdige Fortsetzung oder nur ein weiterer Versuch wird, einen alten Klassiker auf die Streaming-Welle zu setzen? Das wissen wir erst, wenn die erste Welle anrollt.

Bis dahin heißt es: abwarten, Vorfreude genießen und hoffen, dass die neue Serie dem Original gerecht wird.

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Jan

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