Mit dem Cosmic zurück in die Welle: Duotones neues Wave-SUP

Duotone Cosmic Wave SUP
Quelle: duotonesports.com/

Nach dem strategischen Rebranding von Fanatic zu Duotone stehen jetzt die ersten SUP-Hardboards mit dem neuen Logo in den Shops. Mit dem Cosmic bringt Duotone dabei ein Board an den Start, das sich ganz klar an alle richtet, die in der Welle zuhause sind – egal ob ambitionierter Einsteiger oder erfahrener Wave-SUPer. Das Duotone Cosmic gibt es gleich in zwei Varianten: als klassisches Cosmic und als hochwertiges Cosmic SLS. Doch worin unterscheiden sich die beiden Modelle eigentlich? Wir zeigen dir, welche Unterschiede es bei Konstruktion, Ausstattung und Einsatzbereich gibt – und was Duotone mit dem neuen Wave-SUP verspricht.

Nachdem Windsurf-, Kite- und Wingboards bereits 2024 vollständig unter der Marke Duotone zusammengeführt wurden, blieb die SUP-Sparte zunächst noch bei Fanatic. Jetzt ist die gesamte Boardfamilie wieder unter einem Dach vereint – und auch die ersten SUP-Hardboards tragen endlich das Duotone-Logo.

Duotone Cosmic und Cosmic SLS

  • Einsatzbereich: Wave-SUP für Einsteiger bis Pro
  • Größen: 8’0″, 8’4″, 8’8″ und 9’2″ (ca. 244–279 cm)
  • Volumen: 108, 124, 140 oder 157 Liter
  • Shape: Breiter Wave-Shape mit hoher Kippstabilität und agilen Fahreigenschaften
  • Bauweisen: Erhältlich als Cosmic und leichteres, steiferes Cosmic SLS
  • Gewicht: Ab 7,3 kg (Cosmic) bzw. 6,8 kg (Cosmic SLS, 8’0″)
  • Finnen-Setup: Cosmic als Thruster, Cosmic SLS als Thruster, Quad oder Twinser fahrbar
  • Ausstattung: 4 mm EVA-Deckpad mit Kickpad, Dual Leash Plug und ergonomischem Tragegriff
  • Preis: Cosmic 1.599 €, Cosmic SLS 2.199 € (Preis unabhängig von der Boardgröße)
  • Besonderheit: Identischer Shape bei beiden Modellen – Unterschiede liegen ausschließlich in Bauweise, Gewicht und Finnenoptionen.

Auf den ersten Blick wirkt es fast so, als hätte Duotone die beiden Fanatic-Klassiker ProWave LTD und AllWave miteinander verschmolzen. Herausgekommen ist das neue Cosmic beziehungsweise Cosmic SLS. Die Zielgruppe ist dabei klar definiert: alle, die möglichst viel Spaß in der Welle haben möchten. Genau darin liegen seit Jahren die Stärken der Boards: Sie funktionieren für ambitionierte Einsteiger ebenso wie für erfahrene Wave-SUPer. Ob kraftvolle Atlantikwelle oder kleine Nordsee-Schulter – der Shape soll einen möglichst großen Einsatzbereich abdecken.

Auf Kontrolle und Flow getrimmt

Der Shape fällt insgesamt einen Tick breiter aus als bei vielen vergleichbaren Wave-SUPs. Dadurch vermittelt das Cosmic beim Stehen mehr Stabilität, als die kompakten Abmessungen zunächst vermuten lassen. Gerade Einsteiger profitieren von der hohen Kippstabilität und dem sicheren Stand. Zusätzlich sorgt der komplett flachgezogene Bereich in der Mitte des Decks für ein angenehmes Standgefühl. Auf der Welle spielt das Board dann seine ganze Stärke aus. Radikale Turns gelingen ebenso spielerisch wie schnelle Richtungswechsel. Genau hier versucht Duotone den Spagat zwischen maximaler Kontrolle und viel Agilität zu schaffen. So soll das Cosmic sowohl Wellen-Einsteigern als auch erfahrenen Wave-SUPern einen möglichst großen Einsatzbereich bieten.

Dazu trägt auch die harmonisch abgestimmte Rockerline bei. Sie fällt insgesamt moderat aus und unterstützt sowohl ein frühes Angleiten auf der Welle als auch kontrollierte Turns. Während die Rails im Heckbereich schärfer auslaufen und so für viel Grip sorgen, werden sie zur Nose hin etwas softer. Das erleichtert schnelle Bottom Turns und sorgt gleichzeitig für ein kontrolliertes Fahrverhalten.

Duotone SUP Cosmic SLS

Vier Größen für jedes Fahrkönnen

Cosmic und Cosmic SLS setzen auf die gleiche Volumenverteilung und sind jeweils in vier Größen erhältlich: 8’0″, 8’4″, 8’8″ und 9’2″. Das entspricht einer Boardlänge von rund 244 cm bis 279 cm. Für viele Wave-SUPer ist allerdings das Volumen entscheidender als die reine Länge. Hier startet das kleinste Cosmic bei 108 Litern. Darüber folgen Varianten mit 124, 140 und 157 Litern Volumen. Damit deckt die Serie einen breiten Einsatzbereich ab – vom sportlichen Wave-SUP bis hin zum komfortablen Board für größere Fahrer oder entspanntere Bedingungen.

Cosmic oder Cosmic SLS: Die Bauweisen im Vergleich

Das Duotone Cosmic ist in zwei unterschiedlichen Bauweisen erhältlich: als klassisches Cosmic und als Cosmic SLS. Der Shape ist bei beiden Varianten identisch. Die Unterschiede liegen vielmehr in der Konstruktion, dem Produktionsprozess und den verwendeten Materialien. Kurz gesagt: Das Cosmic SLS ist die leichtere und steifere Ausführung. Das klassische Cosmic muss sich deshalb aber keineswegs verstecken und überzeugt ebenfalls mit der gewohnt hochwertigen Duotone-Verarbeitung.

Wie groß der Unterschied tatsächlich ist, zeigt ein Blick auf das Gewicht. Beim 8’0″ bringt das Cosmic 7,3 Kilogramm auf die Waage, während das Cosmic SLS mit 6,8 Kilogramm rund 500 Gramm leichter ausfällt. Bezogen auf das Gesamtgewicht ist das durchaus spürbar – vor allem beim Tragen oder in schnellen Manövern auf der Welle. Der Gewichtsvorteil hat allerdings seinen Preis. Während das Cosmic mit einer UVP von 1.599 Euro angeboten wird, liegt das Cosmic SLS bei 2.199 Euro. Positiv: Der Preis bleibt unabhängig von der Boardgröße identisch.

Thruster oder Quad? Du hast die Wahl

Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen beiden Varianten liegt beim Finnen-Setup. Während das klassische Cosmic als reines Thruster ausgelegt ist, bietet das Cosmic SLS mit seinen fünf Finnenkästen absolute Flexibilität. Neben dem klassischen Thruster-Setup lässt sich das SLS auch als Quad oder Twinser fahren. Die Sidefins finden ihren Platz jeweils in einer Multi-Box, während für die Centerfinne eine US-Box zum Einsatz kommt. Serienmäßig werden beide Boards mit einem Thruster-Finnenset ausgeliefert, bestehend aus zwei Sidefins und einer Centerfinne jeweils in 5 Zoll Größe. Wer das Cosmic SLS als Quad fahren möchte, benötigt zusätzlich zwei weitere Sidefins, die separat erhältlich sind.

Duotone SUP Cosmic

Grip genau dort, wo er gebraucht wird

Das Deckpad besteht aus 4 mm starkem EVA-Schaum und fällt durch seine zweigeteilte Struktur auf. Im mittleren Bereich setzt Duotone auf das bewährte Diamond-Muster, das für gleichmäßigen Grip und einen sicheren Stand sorgt. Im hinteren Bereich kommt dagegen ein längs gerilltes Profil zum Einsatz. Gerade bei kraftvollen Turns über den hinteren Fuß soll dieses zusätzliche Strukturmuster noch mehr Halt bieten. Abgerundet wird das Deck durch ein großzügig dimensioniertes Kickpad am Heck, das bei radikalen Manövern zusätzlichen Druck auf den hinteren Fuß ermöglicht. Das verwendete EVA-Material ist zudem UV-beständig ausgelegt und soll auch nach vielen Stunden in der Sonne seine Farbe behalten.

Clevere Details mit Mehrwert

Schön durchdacht ist das sogenannte „Dual Leash Plug“. Was nichts anderes bedeutet, dass es zwei Befestigungspunkte für dein Leash-Robe / deine Leash gibt. Wer in anspruchsvollen Wellen seinem SUP schon mal hinterher schwimmen musste, wird diese Option besonders zu schätzen wissen.

Für ein bequemes Handling verfügt das Cosmic über einen ergonomisch geformten Tragegriff in der Deckmitte. Der Eingriff lässt sich von beiden Seiten angenehm greifen und sorgt dafür, dass sich das Board auch auf längeren Wegen komfortabel tragen lässt.

Ein Wave-SUP für viele Ansprüche

Mit dem Cosmic bringt Duotone ein Wave-SUP auf den Markt, das einen besonders breiten Einsatzbereich abdecken soll. Der Shape richtet sich sowohl an Wellen-Einsteiger als auch an erfahrene Wave-SUPer und bietet je nach Bauweise unterschiedliche Schwerpunkte. Wer maximale Flexibilität beim Finnen Setup sucht oder besonderen Wert auf ein möglichst leichtes und steifes Board legt, findet im Cosmic SLS die passende Variante. Wer dagegen ohnehin ein klassisches Thruster-SUP bevorzugt, erhält bereits mit dem regulären Cosmic ein hochwertiges Wave-SUP zu einem deutlich attraktiveren Preis. Unabhängig von der gewählten Bauweise ist es schön zu sehen, dass Duotone mit der neuen SUP-Range wieder ein klares Zeichen für den Hardboard-Bereich setzt. Gerade Wave-SUPs sind in den vergangenen Jahren eher selten geworden – umso erfreulicher ist es, dass dieses Segment nun wieder mehr Aufmerksamkeit erhält.

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Jan

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