World Junior Championships Philippines 2025: Alle Highlights und Videos im Überblick

World Junior Championships Philippines 2025
World Surf League

Vom 11. bis 18. Januar 2026 wurde Urbiztondo Beach in La Union, Philippinen, erneut zum Zentrum der internationalen Nachwuchs-Surfszene. Die World Junior Championships 2025 boten eine Woche voller Taktik, Nervenkitzel und junger Talente, die in unbeständigen ein- bis zwei Fuß hohen Wellen ihre ganze Contest-Erfahrung zeigen mussten. Am Ende jubelte Australien doppelt: Isla Huppatz und Dane Henry krönten sich zu den neuen World Junior Champions.

Isla Huppatz schreibt australische Surfgeschichte

Für Isla Huppatz war es die Woche ihres Lebens. Die 18‑Jährige startete nicht nur mit dem höchsten Single‑Wave‑Score des gesamten Events (9.00) in den Contest, sondern lieferte konstant hochklassige Performances ab – auch, als die Wellen deutlich schwieriger wurden. Im Finale traf sie auf ihre Landsfrau und Freundin Sierra Kerr, selbst Weltmeisterin von 2023.

Der Heat begann mit einem engen Schlagabtausch, bei dem Huppatz eine 7.17 einfuhr und damit früh ein Zeichen setzte. Doch trotz des starken Starts musste sie lange einem Score hinterherjagen, denn Kerr erhöhte konstant ihren Back‑up‑Wert. Erst fünf Minuten vor Schluss fand Huppatz die entscheidende Welle, zeigte ihre typischen explosiven Turns und sicherte sich mit einer 5.50 den Titel.

Isla Huppatz_WorldJuniors_2025

Isla Huppatz im World Junior Championships Finale)

Emotional zeigte sie sich nach dem Heat überwältigt: Als die letzten Sekunden herunterliefen und absehbar war, dass keine weitere Set‑Welle mehr kommen würde, kämpfte sie bereits mit den Tränen. Die Freude darüber, den Titel gemeinsam mit Freundin und Finalgegnerin Sierra Kerr zu teilen, war ihr deutlich anzusehen.

Für Kerr selbst war der zweite Platz ein Erfolg, der weit über das Ergebnis hinausgeht. Nach langer Pause durch ihre Lyme‑Diagnose und zusätzliche gesundheitliche Rückschläge war die Rückkehr ins Competitive Surfing beeindruckend. Sie schlug auf ihrem Weg ins Finale unter anderem die Challenger‑Series‑Surferinnen Reid Van Wagoner und Janire Gonzalez Etxabarri – und bewies einmal mehr, dass sie zu den technisch stärksten jungen Surferinnen der Welt zählt.

Dane Henry mit der Krönung eines Ausnahmejahres

Auch bei den Männern setzte sich am Ende ein australisches Talent durch: Dane Henry, frisch gekrönt mit ISA‑Gold und dem Australia/Oceania Junior‑Titel, holte in La Union seinen bisher größten Karriereerfolg.

Im Halbfinale entschied er einen extrem engen Heat gegen Lennix Smith für sich – ausgerechnet mit einer Last‑Minute‑Welle, die er mit präzisen Turns zu einem 5.60‑Score umwandelte. Im Finale traf Henry auf Nadav Attar aus Israel, den Überraschungssurfer des Events.

Dane Henry bei den World Junior Championships Philippines

Dane Henry jubelt am Strand nach einem erfolgreichen Lauf in La Union

Attar war mit dem klaren Underdog‑Label in die Woche gestartet, doch besiegte mehrere Top‑Favoriten wie Winter Vincent und Oliver Zietz und machte sich mit seinem kraftvollen, direkten Style schnell einen Namen. Im Finale übernahm er zunächst die Führung, doch Henry fand den besseren Rhythmus und kombinierte eine 7.00 und eine 6.67 zu einem souveränen Gesamtscore von 13.67.

Für Henry war es nicht nur der Abschluss einer starken Woche, sondern die Erfüllung eines lang gehegten Traums. Seine Entwicklung im Jahr 2025 – von Qualifying Series‑Siegen bis zum ISA‑Triumph – führte ihn genau an diesen Punkt.

Kleine Wellen, große Entscheidungen – taktisches Surfen im Fokus

Die Bedingungen am Finaltag verlangten Fingerspitzengefühl. Die Athlet*innen mussten häufig lange warten, um die wenigen verwertbaren Wellen zu erwischen, und jede falsche Entscheidung konnte einen Heat kosten. Besonders deutlich zeigte sich das im Frauenfinale, das zwischen langen Flat‑Spells und kurzen Chancen wechselte.

Diese taktischen Anforderungen machten das Event zu einem Beispiel dafür, wie wichtig Contest‑Erfahrung, Prioritätsmanagement und mentale Stärke im modernen Surfen geworden sind.

Bedeutung für die Zukunft: Blick auf die Challenger Series 2026

Mit ihren Titeln sichern sich Isla Huppatz und Dane Henry entscheidende Punkte für ihre Debüts auf der Challenger Series 2026. Beide treten nun in eine Phase ihrer Karriere ein, in der sich entscheidet, ob sie den Schritt auf die Championship Tour schaffen können.

Auch Sierra Kerrs Comeback und Nadav Attars Überraschungserfolg dürften für die kommende Saison große Aufmerksamkeit erzeugen. Beide haben bewiesen, dass sie in jeder Art von Bedingungen konkurrenzfähig sind.

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Bild von Team Coastaluna

Team Coastaluna

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