Carissa Moore kündigt Comeback für 2026 Championship Tour an

Carissa Moore
World Surf League

Die fünffache Weltmeisterin und Olympiasiegerin Carissa Moore kehrt 2026 auf die World Surf League Championship Tour zurück. Nach der Geburt ihrer Tochter und dem ersten Jahr als Mutter ist die hawaiianische Surflegende bereit für ihr großes Comeback und erhält eine Wildcard für die kommende Saison.

Triumphales Comeback nach Babypause

Carissa Moore wird 2026 ihr lang erwartetes Comeback auf der WSL Championship Tour feiern. Die 33-jährige Hawaiianerin, die als eine der erfolgreichsten Surferinnen aller Zeiten gilt, hat von der World Surf League eine Season Wildcard für die 2026er Saison erhalten. Nach der Geburt ihrer Tochter im Februar 2025 steht Moore bereit, erneut an der Weltspitze anzugreifen.

Eine Karriere voller Superlative

Moore dominierte die Championship Tour (CT) über mehr als ein Jahrzehnt wie keine andere Surferin vor ihr. Seit ihrem Debüt 2010 sammelte sie insgesamt fünf Weltmeistertitel (2011, 2013, 2015, 2019, 2021) und etablierte sich als konstanteste Performerin in der Geschichte der Tour. In 13 Saisons auf der Tour landete sie sich nur einmal außerhalb der Top 3 der Weltrangliste.

Mit 28 Siegen in 122 Championship Tour Events erreichte Moore eine beeindruckende Erfolgsquote von fast 23 Prozent. Besonders bemerkenswert: In den beiden Jahren vor ihrer Pause 2024 qualifizierte sie sich als Nummer 1 für die WSL Finals, wurde aber jeweils Zweite.

Der Höhepunkt ihrer Karriere war zweifellos der Gewinn der ersten olympischen Goldmedaille im Frauensurfen bei den Tokyo 2020 Olympics, die 2021 stattfanden. Mit nur 18 Jahren war sie 2011 die jüngste Weltmeisterin in der Geschichte des Surfens.

Olympia-Teilnahme während Schwangerschaft

Moores letzte internationale Wettkampfteilnahme vor ihrer Pause war außergewöhnlich: Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris surferte sie die gefährlichen Wellen von Teahupo’o in Tahiti, obwohl sie bereits zwei Monate schwanger war. Trotz dieser besonderen Umstände erreichte sie das Viertelfinale und bewies einmal mehr ihre außergewöhnliche mentale Stärke.

Im Januar 2024 hatte Moore angekündigt, nach den Pariser Spielen eine Auszeit zu nehmen und sich ganz auf die Familienplanung zu konzentrieren. Am 24. Februar 2025 brachte sie ihre Tochter Olena zur Welt.

Der Weg zurück: Wildcard für 2026

Die WSL hat Moore eine komplette Season Wildcard für die 2026 Championship Tour gewährt, die ihr die Teilnahme an allen Events der Saison ermöglicht. Die neu gestaltete Championship Tour wird am 1. April 2026 in Bells Beach, Australien, beginnen und im Dezember 2026 mit den weltberühmten Pipe Masters an der North Shore von Oʻahu enden.

Bereits Ende 2025 plant Moore ihre ersten Comeback-Auftritte: Sie ist für die HTA HIC Haleiwa Pro (29. November bis 7. Dezember) und die Florence Pipe Pro (10. bis 20. Dezember) in Hawaii gemeldet. Diese Qualifying Series Events dienen als Vorbereitung für ihre Rückkehr auf die Championship Tour.

Motivation für die nächste Generation

Moore sieht ihr Comeback als wichtiges Signal für andere Frauen im Sport. Die Surferin, die durch ihre Moore Aloha Foundation bereits seit Jahren die nächste Generation von Surferinnen und Surfern unterstützt, will ihre Erfahrungen als Mutter und Profisportlerin teilen.

Ausblick auf eine historische Saison

Die 2026er Championship Tour findet im 50. Jahr der WSL statt und wird durch Moores Rückkehr zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten. Als eine der wenigen Athletinnen, die nach der Mutterschaft auf höchstem Niveau zurückkehrt, wird Moore sowohl für ihre sportlichen Leistungen als auch als Vorbild im Profisport wahrgenommen werden.

Mit ihrer bewährten Kombination aus Power und Progression, die ihr bereits in der Rookie-Saison 2010 drei Finals und zwei Siege einbrachte, gehört Moore auch nach ihrer Pause zu den Titelkandidatinnen. Ihr Comeback wird zeigen, ob sie an ihre erfolgreichen Jahre anknüpfen und eventuell einen sechsten Weltmeistertitel gewinnen kann.

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Bild von Team Coastaluna

Team Coastaluna

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