Vans Weird Waves Staffel 1: Von Münchens Eisbach bis zu Minnesotas eisigen Seen

Vans Weird Waves Staffel 1

Während andere Surf-Produktionen die immer gleichen tropischen Paradiese abklappern, macht Host Dylan Graves in dieser 2019 erschienenen Serie genau das Gegenteil: Er sucht die unkonventionellsten, verrücktesten und außergewöhnlichsten Surfspots der Welt auf. Das Besondere dabei? Diese Spots liegen meist hunderte Kilometer vom nächsten Ozean entfernt und sprengen jede Vorstellung davon, wo man eigentlich surfen kann.

Vans Weird Waves ist keine gewöhnliche Surf-Dokumentation. Die von Dylan Graves gehostete und gemeinsam mit Regisseur Dave Malcolm entwickelte Serie ist eine Hommage an die rohe, ungeschönte Seite des Surfens. Hier geht es nicht um perfekte Bedingungen oder Profi-Contests, sondern um die leidenschaftlichen Menschen, die auch unter den widrigsten Umständen ihrer Surf-Leidenschaft nachgehen.

Staffel 1: Fünf Episoden, fünf völlig verschiedene Welten

Die erste Staffel von Weird Waves umfasst fünf Episoden, die alle kostenlos auf dem YouTube-Kanal von Vans verfügbar sind. Jede Episode nimmt dich mit auf eine völlig andere Reise – alle Folgen auf einen Blick:


Episode 1: Great Lakes – Surfen im Schneesturm

Dylan Graves reist nach Duluth, Minnesota, um eine Frage zu beantworten: Was ist ein Lake Surfer? Bei eisigen Temperaturen und Schneesturm trifft er auf die hartgesottene Community der Great Lakes Surfer, die auch bei Minusgraden ins Wasser gehen. Die Episode zeigt eindrucksvoll, wie Leidenschaft geografische und klimatische Grenzen überwindet.


Episode 2: Stream Tour Part 1 – Montana und Idaho

Der erste Teil der „Stream Tour“ führt Dylan nach Montana und Idaho, wo er sich mit River-Surf-Experte KB Brown zusammentut. Gemeinsam mit Vans-Nachwuchstalent Jett Schilling erkundet er die Flusswellen des amerikanischen Mittleren Westens und lernt die Besonderheiten des River Surfings kennen.


Episode 3: Stream Tour Part 2 – Oregon mit Gerry Lopez

In Bend, Oregon trifft Dylan auf eine absolute Surf-Legende: Gerry Lopez. Gemeinsam mit dessen Sohn Alex erkundet das Team weitere Flusswellen und erfährt von der Surf-Ikone, wie das Surfen auf stehenden Wellen dem ursprünglichen, puren Surfen von früher entspricht – ohne Wettkämpfe und Kommerz.


Episode 4: The Severn Bore – Englands längste Welle

Dylan reist nach England, um die berühmte Severn Bore zu erleben – eine Gezeitenwelle, die es Surfern ermöglicht, minutenlang auf einer einzigen Welle zu reiten. Hier trifft Dylan Graves auf den Guinness-Weltrekordhalter für die längste gesurften Welle und erlebt eine der faszinierendsten Naturphänomene im Surfen.


Episode 5: The Eisbach – Finale in München

Für das Staffelfinale besucht Dylan gemeinsam mit Tanner Gudauskas und Keoni Lasa München – die Geburtsstätte des stehenden Wellensurfens. Am berühmten Eisbach erlebt Dylan Graves nicht nur eine der bekanntesten urbanen Surfwellen der Welt, sondern auch eine der organisiertesten und lokalisiertesten Surf-Communities überhaupt.


Warum Weird Waves anders ist

Was Vans Weird Waves von anderen Surf-Produktionen unterscheidet, ist der authentische Ansatz. Dylan Graves taucht nicht einfach nur in verschiedene Spots ein – er wird Teil der jeweiligen Community. Die Serie zeigt nicht nur spektakuläre Surfmanöver, sondern erzählt die Geschichten der Menschen, die diese außergewöhnlichen Spots zu dem machen, was sie sind.

Die Produktion besticht durch eine perfekte Mischung aus hochwertigem Bildmaterial, interessanten Charakteren und Dylans sympathischer, neugieriger Art. Statt auf Action und Adrenalin zu setzen, fokussiert sich die Serie auf die kulturellen und sozialen Aspekte des Surfens abseits der Mainstream-Spots.

Für wen ist die Serie interessant?

Eigentlich sollte man sich die Frage stellen, für wen sich die Serie nicht eignet: Wer auf perfekte Barrels und Profi-Contests steht, ist hier definitiv falsch. Das Geheimnis der Serie liegt vor allem in ihrem Host: Dylan Graves bringt eine so sympathische, neugierige Art mit, dass er jeden Spot und jede Community zum Leben erweckt. Besonders Dylan Graves-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten, aber auch alle, die ihn noch nicht kennen, werden schnell von seiner authentischen Art begeistert sein.

Jede Episode ist in sich abgeschlossen und kann einzeln angeschaut werden. Mit einer Laufzeit von etwa 11-15 Minuten pro Episode ist die Serie perfekt für eine entspannte Surf-Session auf der Couch.

Fazit: Surfen abseits aller Klischees

Vans Weird Waves Staffel 1 beweist, dass großartige Surf-Unterhaltung nicht immer tropische Kulissen und perfekte Wellen braucht. Die Serie öffnet die Augen für die Vielfalt des Surfens und zeigt, dass die Leidenschaft für Wellen keine geografischen Grenzen kennt. Dylan Graves gelingt es, jede Community respektvoll und authentisch zu porträtieren, ohne dabei den Unterhaltungswert zu vernachlässigen.

Wenn du Lust auf Surfen abseits aller Klischees hast und neugierig auf die Menschen bist, die auch unter den verrücktesten Bedingungen ihrer Leidenschaft nachgehen, dann ist Vans Weird Waves Staffel 1 definitiv einen Blick wert.

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